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12.05.2010
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Historienspektakel in Brobergen an der Oste anläßlich des 750-jährigen Jubiläums der Gründung des Klosters Porta Coeli Der “Probst” der Kirchengemeinde Oldendorf und seine Gefolgsleute verwehren den Zisterzienser-Nonnen den Umzug nach Himmelpforten.
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An der Fähre in Brobergen erwartete den Zug überraschend ein mittelalterlicher Trupp aus der Kirchengemeinde Oldendorf - denn diese existierte zur Himmelpfortener Klostergründung bereits mindestens 50 Jahre. Die Landleute aus Oldendorf und umliegenden Dörfern unter Führung ihres "Probstes" stellten sich mit Forken und Stangen bewaffnet den umziehenden Nonnen und ihren radelnden Begleitern und Begleiterinnen in den Weg - denn die Zisterzienser mussten durch das Oldendorfer Gebiet ziehen.
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Die Oldendorfer legten eine (wahrscheinlich nicht historische) Urkunde des Erzbischofs zu Verden und Bremen vor,
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Im jetzt Folgenden werden die Ansprache und die Forderungen des "Probstes" der älteren Kirchengemeinde Oldendorf wiedergegeben!
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Seid gegrüßet, werte Jungfrauen des Herrn vom Kloster Rhadenius in der Parochia Lamstedii, von meiner Wenigkeit, dem demütigen Probste Burchardius aus der Parochia Oldendorfiensis, welche Ihr nunmehr betreten habt mit diesem Boden des Fürstentums zu Brockberghe.
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Im Falle Eures Widerspruches sind wir durch den hochwohlgeborenen Erzbischof von Bremen und Verden ermächtigt, Euerem Ansinnen zur Gründung selbigen Klosters zu Eilsede zu widerstreben und Euch zurückzuweisen in Euer altes hochwohllöbliches Haus des Sacer Ordo Cisterciensis in der Parochia Lamstedii zu Rhaden.
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Im Falle Eurer Zustimmung jedoch geben wir Euch freies Geleit über das tosende Wasser des Fluvius Oste, gestatten mit Freuden Euren Zug durch unsere Parochia und empfehlen Euch unsere liebgewonnenen Brüder und Schwestern des Dorfes Eilsede zu nunmehr Eurer Fürsorge und Seelsorge in Missa, Gebet und Diakonia.
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7. Das Recht der Münzherstellung und Verbreitung verbleibt in Oldendorf.
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Die Oste mit ihrer reizvollen Uferlandschaft hat dieser “Inszenierung” den richtigen Rahmen verliehen.
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Die Pramfähre (nicht auf dem Foto) an der idyllischen Oste in Brobergen verbindet die Fahrrad-Routen im Landkreis Stade mit dem Landkreis Cuxhaven.
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Die Oste ist Teil der Deutschen Fährstraße, die im Mai 2004 als touristische Ferienstrasse zwischen Bremervörde und Kiel eröffnet wurde. Auf 250 km Länge verbindet sie rund 50 Brücken, Schleusen, Sperrwerke und Fähren, darunter die beiden letzten deutschen Schwebefähren in Osten und Rendsburg, und demonstriert fast alle erdenklichen Möglichkeiten ein Gewässer zu überqueren.
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Wir hoffen, dass es allen Besuchern dieser Seite Spass und Freude bereitet hat, hier ein wenig zu verweilen. Für Diejenigen, die dabei waren, ist es noch einmal die Gelegenheit, Revue passieren zu lassen. Wer nicht dabei sein konnte, hat hier Gelegenheit, sich 750 Jahre zurück versetzen zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Burkhard Ziemens für den Kirchenkreis Oldendorf & Hartmut Jungclaus als Webmaster für die OsteChronik
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