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12.05.2010
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von rechts nach links: Renate Wendt (Osten), Rainer Brandt (Bremervörde), Hartmut Jungclaus (Bossel), Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude bei Bremen), Elke Loewe (Hüll), Grit Klempow (Wellen bei Beverstedt), Jochen Bölsche (Osten), Dietrich Alsdorf (Stade). An diesem Tag nicht dabei waren OsteChronik- Gründungsmitglied Burkhard Ziemens (Pastor in Oldendorf), Bernhard Gooßen (Buxtehude-Immenbeck) und Bernhard Hellwege (Oldendorf).
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Unser Team stellt sich hier jetzt im einzelnen vor!
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Burkhard Ziemens - gebürtiger Stader und seit 1989 Pastor in der Kirchengemeinde Oldendorf - hat immer ein offenes Ohr für Geschichten und Anekdoten aus den Gemeinden, die niemand besser erzählen kann als die “Alten”, die vieles noch miterlebt haben.
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Elke Loewe - lebt mit ihrer Großfamilie am Rönndeich in Hüll. Sie schreibt historische Romane, deren Themen sie im Elbeurstromtal findet, außerdem Kriminialromane, die am fiktiven Fluss Stinte und im fiktiven Dorf Augustenfleth spielen, beide könnten mit der Oste zu tun haben. Wenn sie nicht gerade am Laptop sitzt oder fotografiert, arbeitet sie im Garten.
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Jochen Bölsche - Jahrgang 1945, ist seit 41 Jahren SPIEGEL-Redakteur (inzwischen in Altersteilzeit) und Autor zahlreicher Bücher unter anderem zu Themen des Natur- und Landschaftsschutzes. Er verbringt seine Freizeit seit ehn Jahren an und auf der Oste und lebt seit drei Jahren an der Fährstraße in Osten. Als Vizepräsident des Weltverbandes der Schwebefähren und aktives Mitglied der Ostener Fördergesellschaft hat er für die Wiederinbetriebnahme des nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten - Hemmoor gekämpft.
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Als Mitbegründer und 2. Vorsitzender der AG Osteland e.V. war er Ideengeber für die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel sowie den alljährlichen "Tag der Oste" und die Exkursionsreihe "Unbekannte Oste". Sein Hobby nach der Redaktionsarbeit in Hamburg: "Webpublishing" zu Oste-Themen.
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Grit Klempow - fiel Hals über Kopf in die Oste, bisher nur bildlich gesehen. Als Redakteurin des Sonntagsjournals in Stade traf sie an einem sonnigen Tag im August des Jahres 2001 am Rönndeich auf Elke Loewe, Jo du Bosque und deren Bilderbuch Jonni Hecht. Und zur gründlichen Recherche gehörte auch ein Blick über den nahen Ostedeich, um den märchenhaften Hecht vielleicht doch zu sehen. Daraus wurde nichts, aber der Augenblick genügte, um den Zauber der Oste zu erfassen. Als die journalistische Arbeit ein Jahr später für das Stader Tageblatt einen Artikel über den Fährkrug in Brobergen und die Suche nach einem Fährmann mit Gespür für die Gezeiten erforderte, als die Redakteurin also mit Notizblock und Fotoapparat mitten im grünen platten Nichts an der Fährstelle stand, war der neue Thema-Schwerpunkt Oste endgültig eine Herzenssache.
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Dabei ist Grit Klempow am Oste-Ufer immer nur zu Besuch, zu Hause ist sie im beschaulichen Wellen bei Beverstedt, das inmitten alter Gutswälder und ganz nah bei der uralten Wallanlage der Monsilienburg liegt. In Wellen lebt sie mit ihrer Familie, zu der auch zwei Katzen, ein Kater und zwei Pferde gehören. Eins davon ist Welsh-Araber Chicco, der sich auch im stolzen Alter von 24 Jahren noch immer nicht von seiner Reiterin unterkriegen lässt....
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Bernhard Gooßen, Jahrgang 1943 ist in Bossel geboren und auf dem elterlichen Bauernhof aufgewachsen. Viele Kindheitserinnerungen verknüpft er mit der Oste, ihren Deichen und den angrenzenden Wiesen in Blumenthal, die zum Hof Gooßen gehörten. Nach dem Schulabschluss in Stade startete er seine berufliche Karriere bei der Hamburger Polizei und brachte es bis zum Leitenden Polizeidirektor und Diplom-Verwaltungswirt. Während seines ereignisreichen 42-jährigen Berufslebens hatte er verschiedene Leitungsfunktionen inne, zuletzt war er Leiter der Wasserschutz-Polizei Hamburg bis zu seiner Pensionierung 2003.
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Möglicherweise ist seine maritime Berufswelt - mit der Zuständigkeit für den Hamburger Hafen und für die Elbe bis Cuxhaven - bereits in seiner Kindheit begründet durch die Liebe zur heimatlichen Oste.
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Heute wohnt Bernhard Gooßen mit seiner Frau Ursula in Buxtehude-Immenbeck, befasst sich mit der Dorf- und Familiengeschichte seiner Vorfahren, ist in verschiedenen Sportarten aktiv und macht viele Radtouren, mit Vorliebe auch in seiner alten Heimat entlang der Oste.
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Bernhard Hellwege, Jahrgang 1912 Als ältester gebürtiger Kranenburger weiß er viel aus der Vergangenheit zu berichten. “Mir war eine schöne, unvergessliche Kindheit an der Oste vergönnt. Geboren wurde ich 1912 in Cranenburg, Plattdeutsch war meine Muttersprache. Saftige Wiesen und Weiden im Ostetal waren beliebte Spielplätze und Aufenthaltsorte in der Schulzeit. Die stolzen Ewer mit ihren braunen Segeln weckten schon damals meine Sehnsucht, mit so einem Schiff in die weite Ferne zu fahren. Meine Konfirmandenzeit im Jahr 1926/1927, absolvierte ich in der Kirche zu Hechthausen und später in Oldendorf. In meiner Oberschulzeit von 1927-1933 in Stade, blieb mir weniger Zeit für meine Oste.
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Als dann 1936 mein Studium an der Hochschule für Lehrerbildung in Kiel begann, war die Sehnsucht noch stärker geworden, denn in dem damaligen Reichskriegshafen konnte ich viele Stapelläufe von Schlachtschiffen, Kreuzern und U-Booten miterleben”.
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